Konferenzzentrum

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Datum

15 - 16 06 2024

Uhrzeit

10 h 00 - 17 h 00
Veranstaltungsort
Bruson / Bruson
Chemin du Clou

Konferenzzentrum

Nicht weniger als sieben Vorträge und Diskussionsrunden werden angeboten, um die Themen Tourismus, Leben auf der Alm, Schutz und Anerkennung des alpinen Erbes, Zukunft des Terroirs und Umweltfragen zu verstehen, zu hinterfragen und sich darüber auszutauschen.

Stundenplan

15.06.2024

14h30 - 15h30
Die Auswirkungen von Normen auf die Lebensmittelproduktion in der Berglandwirtschaft
Umweltnormen, AOP-Normen, Bio-Produktlabels... Die Welt der Landwirtschaft muss sich ständig an neue Umwelt- und Gesundheitsvorschriften halten und sich gleichzeitig an die Klimaveränderungen anpassen, die ihre Produktion beeinflussen. Welche Risiken gibt es für Schweizer Bauern und Viehzüchter? Wie können Normen als Hebel oder zur Förderung dienen? Sind die Ziele der "Klimastrategie" realistisch und wie können sie erreicht werden? Sprecher: Diego Bovard, Vertreter der Walliser Produzenten; Eddy Baillifard, Botschafter des Raclette AOP; Isabelle Gabioud, Vizepräsidentin von Bio Valais und Landwirtin; Nicolas Luisier, Landwirtschaftsberater, Kantonsdienst für Landwirtschaft Wallis Moderator: Stéphane Benoit-Godet
15h30 - 16h30
Die Bewerbung des alpinen Lebensmittelkulturerbes bei der UNESCO: Ein transnationaler Ansatz
Dank des bedeutenden Engagements der Praxisgemeinschaften in den verschiedenen alpinen Regionen wird derzeit eine Bewerbung erarbeitet, die die Übermittlung und Förderung des alpinen Lebensmittelkulturerbes dokumentiert und würdigt, mit dem Ziel, es als immaterielles Kulturerbe (IKT) der UNESCO zu registrieren. Die Einreichung des Antrags auf Registrierung im Register guter Praktiken zum Schutz des IKT bei der UN-Organisation wird für 2025 angestrebt. Diese Konferenz soll die Herausforderungen einer solchen Anfrage erläutern und die Interessen beleuchten, die eine Anerkennung des alpinen Lebensmittelkulturerbes durch die UNESCO haben könnte. Referenten: Yann Decorzant, Direktor des Regionalzentrums für Studien der alpinen Bevölkerungen; Cassiano Luminati, Direktor des Polo Poschiavo, Zentrum für alpine Kompetenzentwicklung und Begleitung von nachhaltigen Entwicklungsprojekten; Julien Vuilleumier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für immaterielles Kulturerbe, Bundesamt für Kultur. Moderator: Stéphane Benoit-Godet
17h - 18h
Terroir und Kultur, die Zukunft des Tourismus für Bergregionen?
Die Herausforderungen für die Zukunft des Tourismus in den Bergen sind vielfältig, sei es im Bereich der Digitalisierung, der sozioökonomischen Situation der Herkunftsländer der Besucher oder des Sektors insgesamt. Welche neuen Ideen bringen die Akteure in diesem Bereich ein? Wie kann man sich am besten an die Nachfrage anpassen? Wo kann man neue Inspirationen finden? Referenten: Alexandre Edelmann, Leiter Präsenz Schweiz ad interim, EDA; Julien Moulin, Präsident von Valais Wallis Promotion; Corinne Genoud, Leiterin Westmärkte, Mitglied der Geschäftsleitung von Schweiz Tourismus; Alain Dubois, Leiter des Kulturdienstes, Kanton Wallis. Moderator: Stéphane Benoit-Godet
18h - 19h
Valposchiavo Smart Valley Bio: Ein Modell für die Zukunft der Berglandwirtschaft?
96% der landwirtschaftlichen Fläche von Valposchiavo werden biologisch bewirtschaftet, was die Region zu einer Vorreiterin in diesem Bereich macht. Cassiano Luminati präsentiert die Strategie Valposchiavo Smart Valley Bio, die umgesetzten Projekte, die Geschichte der Marke 100% Valposchiavo und deren Auswirkungen auf die Produktion. Dabei wird hervorgehoben, wie die Erhaltung des kulinarischen Erbes, biologische Landwirtschaft und lokaler Handel als Hebel für die nachhaltige Entwicklung einer Bergregion dienen können. Referent: Cassiano Luminati, Direktor Polo Poschiavo, Zentrum für alpine Kompetenz in Weiterbildung und nachhaltiger Projektbegleitung.

16.06.2024

11h - 12h
Die Alpwirtschaftssaison, die von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.
"Als emblematische Tradition der Schweizer Bergregionen, die bis ins Mittelalter zurückreicht, vereint die Alpwirtschaftssaison Fachkenntnisse, Bräuche und Rituale rund um die alpine Wirtschaft. Sie wurde kontinuierlich an die lokalen klimatischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen angepasst und bleibt eine Praxis zur Herstellung hochwertiger Lebensmittel, für die die Schweiz bekannt ist", betont das Bundesamt für Kultur. Isabelle Raboud-Schülle stellt die Aufnahme der Alpwirtschaftssaison in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO im Jahr 2023 vor und zeigt die Auswirkungen dieser Anerkennung auf den Schutz der Traditionen und Praktiken, die sie ausmachen. Referentin: Isabelle Raboud-Schüle, Mitglied des Redaktionsausschusses der Bewerbung.
15h - 16h
Treffen des Foodhack Valais: Die alpinen Produkte von morgen
Die Treffen des FoodHack Valais richten sich an Unternehmer, Fachleute und Innovationsbegeisterte in der Lebensmittelbranche für einen Moment der Entdeckungen, des Austauschs und des Teilens von Erfahrungen rund um Innovation und alpine Produkte mit Handwerkern, Produzenten und Experten. Veranstalter: Verein Food Hub Valais.